Datenschutzerklärung

Datenschutz-Hinweise

Wir möchten  Sie umfangreich  und transparent über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Auswahl, Vorbereitung und Beantragung Ihres Darlehens bzw. Ihres Finanzprodukts informieren.

 

Um Ihnen einen passenden Finanzierungsvorschlag  unterbreiten zu können,  werden  Ihre personenbezogene Daten durch uns und zumeist auch durch weitere Vermittler oder Dienstleister (z.B. Auskunfteien) verarbeitet. Auf den nächsten Seiten finden Sie deshalb die Datenschutzhinweise bzw. –erklärungen der folgenden involvierten Unternehmen:

 

1. B2B Strategien MAK

Europace-Marktplatz

SCHUFA Holding AG

CRIF Bürgel GmbH

infoscore Consumer Data GmbH

1. B2B Strategien MAK

 

Datenschutz-Informationen der A. R. Immobilienservice, Notingerweg 89, 85521Riemerling nach Art. 14

DSGVO

 

Diese Information ergänzt Ihre datenschutzrechtliche Einwilligung, die Sie gegenüber  Ihrem Makler im Zusammenhang mit der

Durchführung des Maklervertrages abgegeben haben.

 

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutzgesetze

  • R. Immobilienservice, Notingerweg 89, 85521 Riemerling, , Telefon: +49 (0)177 – 77 66 66 4, E-Mail:immo@reiter-andreas.de

 

Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Unseren   Datenschutzbeauftragten  erreichen   Sie  unter   unserer   oben   genannten  Adresse  mit  dem   Zusatz  „z.  Hd.  des

Datenschutzbeauftragten“ oder elektronisch unter immo@reiter-andreas.de

 

Zwecke der Datenverarbeitung

Um Ihnen möglichst viele Vergleichsmöglichkeiten und Tarife möglichst vieler Anbieter anbieten zu können,  bedient  sich der Makler der Unterstützung des Maklerpools. Der Maklerpool unterstützt insofern Ihren Makler bei der Anbahnung, Vermittlung und etwaigen  späteren Betreuung der von Ihnen gewünschten Verträge, insbesondere bei der  Einholung von Vergleichstarifen und  -angeboten, aber  auch  bei einer  etwaigen  Begründung  und  der Durchführung  von  Verträgen  zwischen  Kunden  (wie  Ihnen)  und  Produktanbietern  (wie  z.  B. Versicherungsunternehmen, Investmentgesellschaften, Initiatoren für geschlossene Fonds, Banken und Bausparkassen) sowie bei der Kommunikation mit den Produktanbietern. Die Fonds Finanz verarbeitet Ihre Daten nur zu vorgenannten Zwecken.

 

Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Die Verarbeitung Ihrer Daten durch die A. R. Immobilienservice erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung, die Ihr Makler im Zusammenhang mit der Erteilung seines  Betreuungsauftrages bei Ihnen eingeholt  hat  (Art 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Soweit uns Ihr Makler als technischen Dienstleister  nutzt,  erfolgt die Datenverarbeitung auf Grundlage einer Auftragsverarbeitung nach  Art. 28 DSGVO. Darüber hinaus verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten zur Erfüllung rechtlicher  Verpflichtungen, wie z.B. handels-  und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten.  Als Rechtsgrundlage  dienen  in diesem  Fall die jeweilige gesetzliche  Regelung in Verbindung mit Art 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage. Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses der A. R. Immobiliensercice erforderlich  und überwiegen  Ihre Interessen,  Grundrechte  und Grundfreiheiten  das  erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung (z.B. Verteidigung bei rechtlichen Streitigkeiten, Anspruchsdurchsetzung etc.).

 

Von wem erhält die A. R. Immobiliensercvice Ihre Daten und welche Kategorien von personenbezogenen Daten werden verarbeitet?

Die A. R. Immobilienservice erhält und verarbeitet Ihre Daten, die für die Vermittlung oder Betreuung des von Ihnen gewünschten Produkts erforderlich sind und hierzu von dem Sie betreuenden Makler sowie von Seiten der Produktgeber (wie z. B. Versicherungsunternehmen,  Investmentgesellschaften,  Initiatoren   für  geschlossene  Fonds,   Banken   und   Bausparkassen) übermittelt werden.  Je nach  von Ihnen gewünschtem Produkt  werden  folgende  Kategorien von Daten von der Fonds Finanz verarbeitet:

 

Stammdaten, Adressdaten, Kontaktdaten, Familienstand, Gesundheitsdaten inkl. persönlicher  Merkmale wie Größe und Gewicht etc., Daten zu Ausbildung und Beruf, Bonitätsdaten (finanzielle Verhältnisse, Gehalt, Kreditwürdigkeit), Steuerdaten, Daten zu Sozialabgaben, Kontodaten, Ausweisdaten, Kenntnisse und Erfahrungen bzgl. Investments(fonds), Daten zu versichernden oder finanzierenden Gegenständen/Objekten und Daten zu vorhanden  Verträgen, insbesondere Anträge, Beiträge, Versicherungsfälle, Risiko- und Vertragsänderungen.

 

An wen übermittelt die A. R. Immobilienservice Daten (Empfängerkategorien)?

Empfänger Ihrer Daten sind Produktgeber aus dem Finanzbereich,  darunter unter anderem Versicherungen, Investmentgesellschaften, Initiatoren  für geschlossene Fonds, Banken,  Bausparkassen, Vertriebskooperationen und  ähnliche Produktgeber, je nach von Ihnen angefragten Anbietern oder gewähltem Produkt. Empfänger Ihrer Daten können neben den vom Makler angefragten Anbietern und Maklerpools auch vom Makler oder dem Maklerpool eingeschaltete technische  Dienstleister sein,  deren   Unterstützung  sich  der  Makler  oder  Maklerpool  bedient   (Betreiber  von  Vergleichsrechnern, Kundenverwaltungssoftware, etc.). Voraussetzung für deren Einschaltung ist deren datenschutzkonforme vertragliche Beauftragung durch den Makler oder Maklerpool. Die Fonds Finanz leitet Ihrem Makler Rückinformationen  weiter, die sie selbst seitens  der Produktgeber erhält.  Weitere Empfänger sind die interne  Fachabteilungen der Fonds Finanz, die Ihren Makler bei seiner Vermittlungs- und Betreuungstätigkeit unterstützen.

 

Über welchen Zeitraum werden Ihre Daten gespeichert?

Grundsätzlich löschen wir Ihre Daten, sobald  sie für die vorgenannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Soweit gesetzlich

Vorgaben bestehen, wie z.B. gesetzliche  Aufbewahrungspflichten oder eine Aufbewahrung im berechtigten Interesse  liegt, z.B.

zur Erhaltung  von  Beweismitteln  im Rahmen  der  gesetzlichen  Verjährungsvorschriften,  kann  eine  darüber  hinausgehende

Verarbeitung erforderlich sein.

 

Welche Rechte stehen Ihnen nach den Datenschutzgesetzen zu?

Ihnen  steht  bei  Vorliegen  der  jeweiligen  gesetzlichen  Voraussetzungen  ein  Auskunftsrecht  (Art. 15 DSGVO),  das  Recht  auf

Berichtigung (Art. 16 DSGVO), das Recht auf eine eingeschränkte Verarbeitung (Art. 18 DSGVO), ein Recht auf Löschung (Art. 17

DSGVO), ein Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO) sowie ein Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) zu. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Die für uns zuständige Behörde ist: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht in Ansbach.

 

Die Erteilung Ihrer Einwilligung hinsichtlich  der Datenverarbeitung zugunsten  von Fonds Finanz ist freiwillig. Sie können  die erteilte  Einwilligung jederzeit  mit  Wirkung für die  Zukunft widerrufen.  Die Rechtmäßigkeit der  Datenverarbeitung bis zum Zeitpunkt des Widerrufs wird durch den erfolgten Widerruf nicht berührt. Wenn das Vorliegen der Einwilligung für die Einschaltung der Fonds Finanz allerdings Voraussetzung dafür ist, dass der Makler den von Ihnen erteilten  Auftrag erfüllen kann, kann unter Umständen eine Einschränkung der Maklerleistungen oder sogar Beendigung des Maklervertrags die Folge sein.

Europace-Marktplatz

 

Datenschutzhinweise für Kunden

Verarbeitung Ihrer Daten im Rahmen des Europace-Marktplatzes (Stand: 15.09.2020)

 

Um Ihnen für Ihre Finanzierungsvorhaben einen guten Marktüberblick zu verschaffen und möglichst passende Finanzierungsvorschläge stellen  zu können,  wird zum Vergleich der hierfür zur Verfügung stehenden Produkte  der Europace- Marktplatz  verwendet.  Im Folgenden  werden  Sie in kompakter Form über  die Verarbeitung  Ihrer Daten  im Zusammenhang mit dem Europace-Marktplatz  sowie über Ihre diesbezüglichen Rechte unterrichtet. Bitte beachten Sie, dass die vorliegenden Datenschutzhinweise ergänzend zu den Datenschutzhinweisen der übrigen Beteiligten (z. B. Darlehensgebern) gelten.

 

1. Was ist der Europace-Marktplatz?

Der Europace-Marktplatz  ist eine europäische Plattform  für den Vertrieb von Finanzierungsleistungen, in der die Produkte  von zahlreichen deutschen Darlehensgebern eingestellt sind. Zugriff auf den Europace-Marktplatz haben, neben den angeschlossenen Darlehensgebern, nur registrierte Finanzvertriebe und Europace.

 

2. Wer ist für den Europace-Marktplatz verantwortlich?

Verantwortlich im Sinne der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für die nachfolgend  beschriebene Datenverarbeitung im

Zusammenhang mit dem Europace-Marktplatz ist,

 

•   wenn Sie ein Allgemein-Verbraucherdarlehen (z. B. einen Ratenkredit) beantragen, die Europace AG, Heidestr. 8, 10557 Berlin,

•   wenn Sie ein Immobiliar-Verbraucherdarlehen (z. B. eine Baufinanzierung) oder ein Bausparprodukt beantragen, die Hypoport

Mortgage Market Ltd., Mulranny, Westport, Co. Mayo, Irland.

 

Mit "Europace" wird nachfolgend  dementsprechend das für die Verarbeitung Ihrer Daten jeweils verantwortliche Unternehmen, also   entweder  die  Europace   AG   oder   die  Hypoport   Mortgage  Market  Ltd.  bezeichnet.   Unabhängig   davon   liegt  die Verantwortlichkeit für Datenverarbeitungen, die außerhalb des Europace-Marktplatzes oder unabhängig davon stattfinden, bei anderen an der Bearbeitung  Ihres Finanzierungsantrags beteiligten  Stellen (z. B. Berater  bzw. Vertriebsorganisation, Schufa, Darlehensgeber).

 

3. Datenschutzbeauftragter von Europace

Bei Fragen  zum  Thema  Datenschutz  im Zusammenhang  mit  dem  Europace-Marktplatz  können  Sie sich  jederzeit  an  das

Datenschutzteam des jeweils verantwortlichen Unternehmens wenden:

 

•   Europace AG: datenschutz@europace.de

•   Hypoport Mortgage Market Ltd.: datenschutz@europace.ie

 

Darüber hinaus haben  Sie stets auch die Möglichkeit den jeweiligen Datenschutzbeauftragten postalisch  über die unter Ziffer 2 genannten Adressen (Stichwort: „Datenschutzbeauftragter“) zu kontaktieren.

 

4. Zwecke der Datenverarbeitung durch Europace

Die Datenverarbeitung im Zusammenhang mit dem Europace-Marktplatz findet im Wesentlichen zum Zweck der Produktauswahl, Vorbereitung und Beantragung Ihres Darlehens statt. Über den Europace-Marktplatz wird Ihr individuelles Finanzierungsanliegen auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben schnell mit den aktuell verfügbaren und für Sie in Frage kommenden Produkten der am Europace-Marktplatz angeschlossenen Darlehensgeber abgeglichen. Je nachdem, in welcher Bearbeitungsphase sich Ihr Finanzierungsvorhaben befindet und zu welchen Zwecken der Europace-Marktplatz genutzt wird, werden unterschiedliche Daten benötigt.

 

a) Ermittlung und Vergleich von Finanzierungsvorschlägen:

Im Rahmen eines Produktvergleichs werden  die von Ihnen gemachten Angaben zu Ihrem Finanzierungsvorhaben (Bedarf, ggf. weitere Informationen  zu dem jeweiligen Verwendungszweck, gewünschte Laufzeiten, Raten und Termin), Ihrer Person (Name, Geburtsdatum, Geburtsort,  Familienstand, Staatsangehörigkeit) und persönlicher  Situation  (Wohnsituation,  wie z. B. Adresse oder Anzahl der Personen  im Haushalt), Ihrer finanziellen Situation (Einnahmen und Ausgaben sowie Verbindlichkeiten), sowie ggf. Ihre Kontoverbindung an  Europace  übermittelt und  dort  zum  Zweck des  Abgleichs mit  den  in Betracht  kommenden Finanzierungsprodukten verarbeitet. Ihre Angaben werden  dabei  mit den Konditionen des bzw. der Darlehensgeber/s für die jeweils in Frage kommenden Finanzprodukte automatisiert abgeglichen sowie eventuell benötigte oder für Ihr Vorhaben sinnvolle Produktergänzungen oder –alternativen ermittelt.  Wenn verschiedene Finanzierungsprodukte kombiniert  werden  sollen (z. B. ein  zusätzlicher  Ratenkredit   zur  Baufinanzierung)  kann  Ihr Berater  auf  Wunsch  Ihre  Daten  zur  Ermittlung  der  weiteren Finanzierungsprodukte verwenden  und einen einheitlichen  Finanzierungsvorschlag  erstellen.  Die Ermittlung von Finanzierungsvorschlägen erfolgt grundsätzlich datensparsam und ausschließlich innerhalb der Europace-Plattform. Der Einsatz des  Europace-Marktplatzes  ermöglicht  es,  auf  ein  vielfältiges  Produktangebot  zuzugreifen  und  für  Sie  einen  passenden

 

Finanzierungsvorschlag  zu finden. Rechtsgrundlage für diese Datenverarbeitung ist Artikel 6 Abs. 1 b) DSGVO (Vertragserfüllung und vorvertragliche Maßnahmen).

 

b) Antragsvorbereitung und Antragsstellung:

Sofern Sie sich auf der Grundlage eines  ermittelten Vorschlags für ein konkretes  Finanzprodukt  entschieden haben,  werden Ihre unter Ziffer 4 a) genannten Angaben verwendet,  um über den Europace-Marktplatz  in Ihrem Namen einen Antrag bei dem jeweiligen Darlehensgeber zu stellen.  Je  nach  Finanzierungsvorhaben und gewähltem  Finanzprodukt  kann  es sein, dass  der Darlehensgeber weitere Angaben oder Nachweise zur Prüfung Ihres Antrages für erforderlich erachtet. Der Darlehensgeber wird dann über den Europace-Marktplatz  weitere von ihm benötigte Angaben oder Nachweise nachfragen.  Soweit Sie die benötigten Angaben  oder   Nachweise  zur  Verfügung  stellen,   werden   diese  über   den  Europace-Marktplatz   an  den  Darlehensgeber weitergeleitet. Auf gleichem Wege teilt der Darlehensgeber anschließend das Ergebnis der Antragsprüfung mit. Rechtsgrundlage für diese Datenverarbeitung ist Artikel 6 Abs. 1 b) DSGVO (Vertragserfüllung und vorvertragliche Maßnahmen).

 

c) Anschlussbearbeitung, Ermöglichung der Bearbeitungskontinuität und Provisionsermittlung:

Europace  speichert   und  verarbeitet die  übermittelten Daten,  soweit  dies  für  die  Vermittlungstätigkeit  und/oder weitere Antragsbearbeitung durch  die beteiligten  Parteien  (Berater, Vermittler, Darlehensgeber) erforderlich  ist. Falls Ihr Finanzierungsantrag zukünftig durch einen anderen Finanzvertrieb  weiterbearbeitet werden  sollte, werden  Ihre im Europace- Marktplatz gespeicherten Daten und Unterlagen zudem (unter Voraussetzung der im Einzelfall erklärten Zustimmung durch Ihren Berater/Vermittler) von Europace für den anderen Finanzvertrieb freigeschaltet oder an diesen weitergegeben, damit dieser die Bearbeitung  Ihres Antrags fortsetzen  kann. Ohne ausdrückliche  Zustimmung  Ihres vorigen Finanzvertriebs  wird Europace  Ihre Daten und Unterlagen nicht anderen Finanzvertrieben zur Verfügung stellen. Auf Basis der übermittelten Daten und den weiteren Angaben zum Finanzierungsantrag, die der jeweilige Darlehensgeber im Europace-Marktplatz  eingestellt  hat,  wird Europace außerdem die Provisionen für die beteiligten  Parteien  ermitteln  und abrechnen. Die Daten des Finanzierungsvorgangs können unter  Umständen auch in Auswertungen einfließen, die die Darlehensgeber für die weitere  Bearbeitung  oder Abwicklung des Antrags benötigen. Rechtsgrundlage für die vorgenannten Datenverarbeitungen ist Artikel 6 Abs. 1 b) DSGVO (Vertragserfüllung und vorvertragliche Maßnahmen).

 

d) Weiterentwicklung des Europace-Marktplatzes:

Europace  verwendet  die bei der Nutzung des  Europace-Marktplatzes anfallenden Daten auch,  um den  Europace-Marktplatz fortlaufend   zu  optimieren   und  weiterzuentwickeln.  Hierfür  werden   die  von  den  Anwendern  des  Europace-Marktplatzes eingegebenen Informationen  und  Daten zu den  Finanzierungsvorgängen ausgewertet.  Anwender des  Europace-Marktplatzes werden  zudem  regelmäßig  zu den  allgemeinen  Erfahrungen  und  Wünschen  in Bezug auf  zukünftige  Funktionalitäten des Europace-Marktplatzes  befragt.  Die diesbezügliche   Datenverarbeitung  durch  Europace  erfolgt  ohne  Ansehung  der  jeweils betroffenen Personen.  Statistische Auswertungen der  Vorgänge und  die Befragungen  erfolgen  daher  grundsätzlich  nicht  im Zusammenhang mit Ihren unmittelbar personenbezogenen Angaben (z. B. Ihr Name und Ihre Kontaktdaten), sondern  nur auf Grundlage sorgfältig anonymisierter Informationen gemäß den Vorgaben des EU-Datenschutzrechts. Insbesondere werden keine personenbezogenen Angaben aus den im Rahmen Ihrer Antragstellung über den Europace-Marktplatz übermittelten Dokumenten ausgewertet. Rechtsgrundlage der  vorgenannten  Datenverarbeitungen ist Artikel 6 Abs. 1 f) DSGVO  (Interessensabwägung, basierend  auf  dem  Interesse   von  Europace  an  der  kontinuierlichen   Optimierung  und  Weiterentwicklung  des  Europace- Marktplatzes). Sie haben  das Recht der hier beschriebenen Datenverarbeitung zu widersprechen. Geben Sie Europace diesbezüglich bitte einen Hinweis an die unter Ziffer 2 genannten Kontaktdaten.

 

e) Immobilienbewertung:

Sofern  Sie im Rahmen  der  Finanzierung  eine  Immobilie  beleihen  möchten,   benötigt  der  Darlehensgeber den  Marktwerkt beziehungsweise den möglichen Beleihungswert der Immobilie. Um diesen zu ermitteln  nutzt Europace eine interne Datenbank historischer  Transaktionen sowie  externe  Service-Anbieter.  An diese  Datenbank  und  Service-Anbieter  werden  Angaben  zur Immobilie (ungefähre Lage, Ausstattung, ungefähre Wohnfläche), sowie der mögliche Kaufpreis übermittelt. Hierbei werden keine Angaben zu Ihrer Person verwendet  oder offengelegt. Rechtsgrundlage der vorgenannten Datenverarbeitungen ist Artikel 6 Abs.

1 f) DSGVO (Interessensabwägung, basierend auf dem Interesse  von Europace an der Ermittlung der historischen Objektwerte und dem Interesse  der Darlehensgeber an effizienten Ersteinschätzungen zum Beleihungswert).  Sie haben  das Recht der hier beschriebenen Datenverarbeitung zu widersprechen. Geben Sie Europace diesbezüglich bitte einen Hinweis an die unter Ziffer 2 genannten Kontaktdaten.

 

5. Datenweitergabe durch Europace

Ihre   Daten   werden   von   Europace   grundsätzlich    nur   dann   an   Dritte   gegeben,   soweit   dies   zur   Bearbeitung    Ihres Finanzierungsantrags erforderlich  ist, Europace  oder der Dritte ein berechtigtes Interesse  an der Weitergabe haben  oder Ihre Einwilligung hierfür vorliegt. Darüber hinaus  können  Ihre Daten von Europace  an Dritte übermittelt werden,  soweit Europace aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder durch vollstreckbare behördliche oder gerichtliche Anordnung hierzu verpflichtet ist.

 

Europace speichert  und verarbeitet Ihre Daten grundsätzlich  in Rechenzentren innerhalb  der Europäischen  Union. Europace hat seine Datenverarbeitungsvorgänge so ausgestaltet, dass Ihre Daten nach Möglichkeit nicht außerhalb der Europäischen  Union verarbeitet werden. Soweit für einzelne Verarbeitungsschritte oder technische  Unterstützungsleistungen die Einschaltung eines externen  Dienstleisters  notwendig  ist, kann  eine Übermittlung  Ihrer Daten an eine Stelle außerhalb der Europäischen  Union erforderlich sein. In jedem Fall stellt Europace sicher, dass der jeweilige Dienstleister vertraglich oder auf andere  Weise ein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Niveau garantiert. Sie können über die unter Ziffer 2 genannten Kontaktdaten jederzeit eine Kopie dieser Garantien anfordern.

Zurzeit betrifft die Datenweitergabe nach dieser Ziffer 5 die folgenden Verarbeitungsschritte:

 

•   Vertriebsunterstützung:  Europace   verwendet   Dienstleister,   die   in  speziellen   Darlehenskonstellationen  Informationen aufbereiten  oder  weitere   Teilleistungen   bieten   (z.  B.  Vertriebsunterstützung  bei  der  Bearbeitung   Ihres Finanzierungsvorschlags,  Prüfung   der   IBAN, Vorbereitung  von   Immobilienbewertungen, Provisionsabrechnung oder Bestellung von Grundbuchauszügen). Alle Verarbeitungsvorgänge erfolgen ausschließlich innerhalb der Europäischen Union.

 

•   Kontakt- und  Dokumentenverwaltung: Es werden  von Europace  spezielle  Dienstleister  eingesetzt,  die  die  Kontakt- und Dokumentenverwaltung sowie bestimmte Leistungen bei der Archivierung von Daten übernehmen. Die Verarbeitung erfolgt dabei innerhalb der Europäischen Union.

 

•   E-Mail-Versand: Damit Ihnen die unter Verwendung des Europace-Marktplatzes eingeholten Finanzierungsvorschläge per E- Mail  direkt   weitergeleitet  werden   können,   nutzt   der   Europace-Marktplatz   einen   E-Mail-Dienst. Die  diesbezügliche Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich  innerhalb  der Europäischen  Union. Im Rahmen des E-Mail-Abrufs anfallende  Daten (z. B. wann und aus welcher Region die E-Mail geöffnet wurde) werden ausschließlich  in anonymisierter Form zur Erstellung von allgemeinen  Statistiken  verwendet,  die von Europace abgerufen  werden können. Anhänge, insbesondere die von Ihnen zur Verfügung gestellten  Dokumente  oder die ausgearbeiteten Vorschläge werden  grundsätzlich  nicht per E-Mail versandt. Sie erhalten  stets  einen Link, über den Sie die Dokumente  abrufen  können.  Auch die Speicherung  aller Dokumente  erfolgt innerhalb der Europäischen Union.

 

•   IT-Infrastruktur und Support: Europace wird außerdem bei der Pflege der IT-Infrastruktur, Fehleranalyse  und Sicherstellung der  Funktionsfähigkeit  des  Europace-Marktplatzes sowie  der  Verwaltung der  Supporttickets durch  externe  Dienstleister unterstützt. Die Fehleranalyse  erfolgt grundsätzlich  ohne die Verwendung personenbezogener Daten. Gelegentlich müssen Mitarbeiter der von Europace  beauftragten IT-Dienstleister für notwendige  Wartungsarbeiten auch auf die europäischen IT- Systeme des Europace-Marktplatzes zugreifen. Der Anbieter des Ticketsystems verwendet  überdies  Daten über die Nutzung des Systems durch Europace  in aggregierter  oder anonymisierter Form auch für eigene  Zwecke, wie die Verbesserung der eigenen Softwarelösung oder die Gewährleistung der technischen Sicherheit. Wir haben mit den Dienstleistern vertraglich im Rahmen der sog. EU-Standardvertragsklauseln die Einhaltung der europäischen Datenschutzstandards vereinbart  oder diese werden durch verbindliche interne Datenschutzvorschriften (sog. Binding Corporate Rules) sichergestellt.

 

Europace hat umfassende technische  Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit und die Kontrolle über die personenbezogenen Daten zu gewährleisten. Die IT-Infrastruktur und die internen  Prozesse der Dienstleister unterliegen  strengen  Kontrollen und sie werden fortlaufend von unabhängiger Stelle zertifiziert.

 

6. Dauer der Datenspeicherung

Europace speichert  Ihre Daten solange, wie dies zur Bearbeitung  Ihrer Finanzierungsanträge sowie zur fortgesetzten Begleitung während des Finanzierungsvorhabens erforderlich ist bzw. Europace ein in diesen Datenschutzhinweisen erläutertes berechtigtes Interesse an der weiteren Speicherung hat. In allen anderen Fällen löscht oder anonymisiert Europace Ihre personenbezogenen Daten  mit Ausnahme solcher  Daten,  die zur Erfüllung vertraglicher  oder  gesetzlicher  (z. B. steuer-  oder  handelsrechtlicher) Aufbewahrungsfristen weiter vorhalten müssen (z. B. Rechnungen). Dabei können zusätzliche vertragliche Aufbewahrungsfristen auch aus den Verträgen mit den an der Bearbeitung  Ihres Finanzierungsantrags beteiligten  Stellen herrühren  (z.B. vertragliche Dokumentationspflichten von Europace  gegenüber  den Beratern  bzw. Vertriebsorganisationen). Die zur Prüfung der Provisionsabrechnungen erforderlichen  Angaben zum vermittelten Finanzprodukt  werden entsprechend den buchhalterischen Pflichten für die Dauer von 10 Jahren nach Auskehrung der Provision durch Europace gespeichert und anschließend gelöscht. Rechtsgrundlage der vorgenannten Datenverarbeitung ist Artikel 6 Abs. 1 b) DSGVO (soweit die Aufbewahrung der weiteren Bearbeitung  Ihres  Finanzierungsantrags dient),  Artikel 6 Abs. 1 f) DSGVO  (sofern  die  zugrundeliegende Datenverarbeitung entsprechend dieser Datenschutzhinweise auf einem berechtigten Interesse von Europace beruht) oder Artikel 6 Abs. 1 c) DSGVO (sofern die Aufbewahrung zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist).

 

7. Ihre Rechte

Ihnen steht jederzeit das Recht zu, eine Übersicht der über Ihre Person durch Europace gespeicherten Daten zu verlangen. Falls gespeicherte Daten falsch oder nicht mehr aktuell sein sollten, haben Sie das Recht diese Daten berichtigen zu lassen. Sie können außerdem die Löschung Ihrer Daten verlangen. Sollte die Löschung aufgrund anderer Rechtsvorschriften nicht möglich sein (z. B. aufgrund der Aufbewahrungspflichten nach dem Geldwäschegesetz oder den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung), werden die Daten gesperrt, so dass sie nur noch für diesen gesetzlichen Zweck verfügbar sind. Sie können die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten außerdem einschränken lassen, wenn z. B. die Richtigkeit der Daten von Ihrer Seite angezweifelt wird. Ihnen steht außerdem das Recht auf Datenübertragbarkeit zu, d. h. dass Ihnen Europace auf Wunsch eine digitale Kopie der von Ihnen bereitgestellten personenbezogenen Daten zukommen lässt.

 

Zudem haben  Sie das Recht der oben  beschriebenen Datenverarbeitung  aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben,  jederzeit zu widersprechen, soweit  die Verarbeitung auf Artikel 6 Abs. 1 f) DSGVO gestützt ist. Geben Sie Europace diesbezüglich bitte einen Hinweis an die unter Ziffer 2 genannten Kontaktdaten.

 

Sie haben  auch das Recht sich bei der für Europace jeweils zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Für die

Europace AG als Verantwortlichen ist dies die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (Friedrichstraße 219,

10969 Berlin). Für die Hypoport Mortgage Market Ltd. als Verantwortlichen ist dies das Office of the Data Protection Commissioner

(Canal House, Station  Road, Portarlington, Co. Laois, R32 AP23, Ireland) als federführende Datenschutzaufsichtsbehörde. Sie

 

können sich auch an die Datenschutzbehörde an Ihrem Wohnort wenden, die Ihr Anliegen dann an die jeweils zuständige Behörde weiterleiten wird.

 

8. Änderung dieser Datenschutzhinweise

Durch die Weiterentwicklung des Europace-Marktplatzes und die damit verbundene Implementierung neuer Technologien oder zur   Berücksichtigung   neuer   Funktionen   können   Änderungen   dieser   Datenschutzhinweise  erforderlich   werden.   Über entsprechende Änderungen werden Sie informiert.

SCHUFA Holding AG

 

SCHUFA-Information

 

 

1. Name und Kontaktdaten der verantwortlichen Stelle sowie des betrieblichen

Datenschutzbeauftragten

 

SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden, Tel.: +49 (0) 6 11-92 78 0

Der betriebliche  Datenschutzbeauftragte der SCHUFA ist unter der o.g. Anschrift, zu Hd. Abteilung Datenschutz  oder per E-Mail unter datenschutz@schufa.de erreichbar.

 

 

2. Datenverarbeitung durch die SCHUFA

 

2.1 Zwecke der Datenverarbeitung und berechtigte Interessen, die von der SCHUFA oder einem Dritten verfolgt werden

Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten, um berechtigten Empfängern  Informationen  zur Beurteilung  der Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen Personen zu geben. Hierzu werden auch Scorewerte errechnet und übermittelt. Sie stellt die Informationen  nur dann  zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse  hieran  im Einzelfall glaubhaft  dargelegt wurde  und  eine  Verarbeitung nach  Abwägung aller  Interessen  zulässig  ist. Das berechtigte Interesse  ist  insbesondere vor Eingehung  von  Geschäften  mit  finanziellem  Ausfallrisiko gegeben.  Die Kreditwürdigkeitsprüfung dient  der  Bewahrung  der Empfänger  vor Verlusten im Kreditgeschäft  und eröffnet  gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer  durch  Beratung  vor einer übermäßigen Verschuldung zu bewahren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt darüber  hinaus  zur Betrugsprävention, Seriositätsprüfung, Geldwäscheprävention, Identitäts-  und Altersprüfung, Anschriftenermittlung,  Kundenbetreuung oder Risikosteuerung  sowie der Tarifierung oder Konditionierung. Über etwaige Änderungen der Zwecke der Datenverarbeitung wird die SCHUFA gemäß Art. 14 Abs. 4 DS-GVO informieren.

 

2.2 Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung

Die SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten auf Grundlage  der Bestimmungen  der Datenschutz-Grundverordnung. Die Verarbeitung erfolgt  auf  Basis von Einwilligungen sowie  auf  Grundlage  des  Art. 6 Abs. 1 Buchstabe  f DS-GVO, soweit  die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen  des Verantwortlichen oder  eines Dritten erforderlich  ist und nicht die Interessen  oder Grundrechte  und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.  Einwilligungen können  jederzeit  gegenüber  dem betreffenden Vertragspartner widerrufen  werden.  Dies gilt auch für Einwilligungen, die bereits  vor Inkrafttreten der  DS-GVO  erteilt  wurden.  Der Widerruf der  Einwilligung berührt  nicht  die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.

 

2.3 Herkunft der Daten

Die SCHUFA erhält ihre Daten von ihren Vertragspartnern. Dies sind im europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sowie ggf. weiteren  Drittländern  (sofern  zu diesen  ein  entsprechender  Angemessenheitsbeschluss der  Europäischen  Kommission existiert) ansässige Institute, Finanzunternehmen und Zahlungsdienstleister, die ein finanzielles Ausfallrisiko tragen (z.B. Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Kreditkarten-, Factoring- und Leasingunternehmen) sowie weitere Vertragspartner, die zu den unter Ziffer 2.1 genannten Zwecken Produkte  der SCHUFA nutzen, insbesondere aus dem (Versand-)Handels-, eCommerce-

, Dienstleistungs-,  Vermietungs-, Energieversorgungs-,  Telekommunikations-, Versicherungs-, oder  Inkassobereich.  Darüber hinaus verarbeitet die SCHUFA Informationen aus allgemein zugänglichen Quellen wie öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen (Schuldnerverzeichnisse, Insolvenzbekanntmachungen).

 

2.4 Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet  werden (Personendaten, Zahlungsverhalten und Vertragstreue)

•   Personendaten, z.B. Name  (ggf. auch  vorherige  Namen,  die  auf  gesonderten Antrag  beauskunftet werden),  Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, frühere Anschriften

•   Informationen   über  die  Aufnahme  und  vertragsgemäße Durchführung  eines  Geschäftes  (z.B. Girokonten,  Ratenkredite, Kreditkarten, Pfändungsschutzkonten, Basiskonten)

•   Informationen über unbestrittene, fällige und mehrfach angemahnte oder titulierte Forderungen sowie deren Erledigung

•   Informationen zu missbräuchlichem oder sonstigem betrügerischem Verhalten wie Identitäts- oder Bonitätstäuschungen

•   Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen

•   Scorewerte

 

2.5 Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten

Empfänger  sind  im europäischen Wirtschaftsraum,  in der  Schweiz sowie  ggf. weiteren  Drittländern  (sofern  zu diesen  ein entsprechender Angemessenheitsbeschluss der Europäischen  Kommission existiert) ansässige  Vertragspartner gem. Ziffer 2.3. Weitere Empfänger können externe Auftragnehmer der SCHUFA nach Art. 28 DS-GVO sowie externe und interne SCHUFA-Stellen sein. Die SCHUFA unterliegt zudem den gesetzlichen Eingriffsbefugnissen staatlicher Stellen.

 

2.6 Dauer der Datenspeicherung

Die SCHUFA speichert Informationen über Personen nur für eine bestimmte Zeit. Maßgebliches Kriterium für die Festlegung dieser

Zeit ist die Erforderlichkeit. Für eine Prüfung der Erforderlichkeit der weiteren Speicherung bzw

Daten hat die SCHUFA Regelfristen festgelegt. Danach beträgt  die grundsätzliche Speicherdauer von personenbezogenen Daten jeweils drei Jahre taggenau nach deren Erledigung. Davon abweichend werden z.B. gelöscht:

 

•   Angaben über Anfragen nach zwölf Monaten taggenau

•   Informationen über störungsfreie Vertragsdaten über Konten, die ohne die damit begründete Forderung dokumentiert werden (z. B. Girokonten, Kreditkarten, Telekommunikationskonten oder Energiekonten), Informationen  über Verträge, bei denen die Evidenzprüfung gesetzlich vorgesehen ist (z.B. Pfändungsschutzkonten, Basiskonten) sowie Bürgschaften und Handelskonten, die kreditorisch geführt werden, unmittelbar nach Bekanntgabe der Beendigung.

•   Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der zentralen  Vollstreckungsgerichte nach  drei Jahren taggenau, jedoch vorzeitig, wenn der SCHUFA eine Löschung durch das zentrale Vollstreckungsgericht nachgewiesen wird

•   Informationen   über   Verbraucher-/Insolvenzverfahren  oder   Restschuldbefreiungsverfahren   taggenau   drei   Jahre   nach Beendigung des Insolvenzverfahrens oder Erteilung der Restschuldbefreiung. In besonders gelagerten Einzelfällen kann auch abweichend eine frühere Löschung erfolgen.

•   Informationen  über die Abweisung eines Insolvenzantrages mangels Masse, die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen oder über die Versagung der Restschuldbefreiung taggenau nach drei Jahren

•   Personenbezogene Voranschriften bleiben  taggenau drei Jahre  gespeichert;  danach  erfolgt die Prüfung der Erforderlichkeit der fortwährenden Speicherung  für weitere drei Jahre.  Danach werden sie taggenau gelöscht, sofern nicht zum Zwecke der Identifizierung eine länger währende Speicherung erforderlich ist.

 

 

3. Betroffenenrechte

 

Jede betroffene Person hat gegenüber  der SCHUFA das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DS-GVO, das Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DS-GVO, das Recht auf Löschung nach Art. 17 DS-GVO und das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DS- GVO. Die SCHUFA hat für Anliegen von betroffenen Personen  ein Privatkunden ServiceCenter eingerichtet, das schriftlich unter SCHUFA Holding AG, Privatkunden ServiceCenter, Postfach 10 34 41, 50474 Köln, telefonisch unter +49 (0) 6 11-92 78 0 und über ein Internet-  Formular unter www.schufa.de  erreichbar  ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die für die SCHUFA zuständige  Aufsichtsbehörde, den Hessischen Datenschutzbeauftragten, zu wenden. Einwilligungen können jederzeit gegenüber dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden.

 

Nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO kann der Datenverarbeitung aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation  der betroffenen Person  ergeben,  widersprochen werden.  Der Widerspruch kann  formfrei erfolgen  und  ist zu richten  an SCHUFA Holding AG, Privatkunden ServiceCenter, Postfach 10 34 41, 50474 Köln.

 

 

4. Profilbildung (Scoring)

 

Die SCHUFA-Auskunft  kann  um  sogenannte  Scorewerte   ergänzt   werden.   Beim  Scoring  wird  anhand  von  gesammelten Informationen  und Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose  über zukünftige Ereignisse erstellt. Die Berechnung  aller Scorewerte  erfolgt bei der  SCHUFA grundsätzlich  auf Basis der  zu einer  betroffenen Person  bei der  SCHUFA gespeicherten Informationen, die auch in der Auskunft nach Art. 15 DS-GVO ausgewiesen werden. Darüber hinaus berücksichtigt  die SCHUFA beim Scoring die Bestimmungen  § 31 BDSG. Anhand der zu einer Person  gespeicherten Einträge erfolgt eine Zuordnung  zu statistischen Personengruppen, die  in der  Vergangenheit  ähnliche  Einträge  aufwiesen.  Das verwendete Verfahren  wird als

„logistische Regression“ bezeichnet  und ist eine fundierte,  seit langem praxiserprobte, mathematisch-statistische Methode zur Prognose von Risikowahrscheinlichkeiten. Folgende Datenarten werden bei der SCHUFA zur Scoreberechnung verwendet,  wobei nicht jede Datenart auch in jede einzelne Scoreberechnung mit einfließt: Allgemeine Daten (z.B. Geburtsdatum, Geschlecht oder Anzahl im Geschäftsverkehr verwendeter Anschriften), bisherige Zahlungsstörungen, Kreditaktivität letztes Jahr, Kreditnutzung, Länge Kredithistorie  sowie Anschriftendaten  (nur wenn  wenige personenbezogene kreditrelevante Informationen  vorliegen). Bestimmte Informationen werden weder gespeichert noch bei der Berechnung von Scorewerten berücksichtigt, z.B.: Angaben zur Staatsangehörigkeit oder besondere Kategorien personenbezogener Daten wie ethnische  Herkunft oder Angaben zu politischen oder  religiösen  Einstellungen  nach  Art. 9 DS-GVO. Auch die Geltendmachung von Rechten  nach  der  DS-GVO, also  z.B. die Einsichtnahme   in  die  bei  der  SCHUFA  gespeicherten  Informationen   nach  Art. 15  DS-GVO,  hat  keinen  Einfluss  auf  die Scoreberechnung. Die übermittelten Scorewerte unterstützen die Vertragspartner bei der Entscheidungsfindung und gehen dort in das Risikomanagement ein. Die Risikoeinschätzung  und Beurteilung der Kreditwürdigkeit erfolgt allein durch den direkten Geschäftspartner, da nur dieser über zahlreiche zusätzliche Informationen  – zum Beispiel aus einem Kreditantrag – verfügt. Dies gilt selbst  dann,  wenn er sich einzig auf die von der SCHUFA gelieferten  Informationen  und Scorewerte  verlässt.  Ein SCHUFA- Score alleine ist jedenfalls kein hinreichender Grund einen Vertragsabschluss abzulehnen. Weitere Informationen  zum Kreditwürdigkeitsscoring oder zur Erkennung auffälliger Sachverhalte sind unter www.scoring-wissen.de erhältlich.

CRIF Bürgel GmbH

 

Information nach Art. 14 DSGVO der CRIF Bürgel GmbH

 

 

1. Name und Kontaktdaten der verantwortlichen Stelle sowie des betrieblichen

Datenschutzbeauftragten

 

CRIF Bürgel GmbH, Leopoldstraße 244, 80807 München, Tel. +49 40 89803-0

 

Der betriebliche Datenschutzbeauftragte der CRIF Bürgel GmbH ist unter der o.g. Anschrift, zu Hd. Abteilung Datenschutz oder per

E-Mail unter datenschutz@buergel.de erreichbar.

 

 

2. Datenverarbeitung durch die CRIF Bürgel GmbH

 

2.1 Zwecke der Datenverarbeitung und berechtigte Interessen, die von der CRIF Bürgel GmbH oder einem Dritten verfolgt werden

Die CRIF Bürgel GmbH verarbeitet personenbezogene Daten, um berechtigten Empfängern  Informationen  zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen Personen zu geben. Hierzu werden auch Scorewerte errechnet und übermittelt. Sie stellt die Informationen  nur dann  zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse  hieran  im Einzelfall glaubhaft  dargelegt wurde  und  eine  Verarbeitung nach  Abwägung aller  Interessen  zulässig  ist. Das berechtigte Interesse  ist  insbesondere vor Eingehung  von  Geschäften  mit  finanziellem  Ausfallrisiko gegeben.  Die Kreditwürdigkeitsprüfung dient  der  Bewahrung  der Empfänger  vor Verlusten im Kreditgeschäft  und eröffnet  gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer  durch  Beratung  vor einer übermäßigen Verschuldung zu bewahren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt darüber  hinaus  zur Betrugsprävention, Geldwäscheprävention, Identitätsprüfung,  Anschriftenermittlung,   Kundenbetreuung,  Direktmarketing  oder  Risikosteuerung. über etwaige änderungen der Zwecke der Datenverarbeitung wird die CRIF Bürgel GmbH gemäß Art. 14 Abs. 4 DSGVO informieren.

 

2.2 Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung

Die  CRIF Bürgel   GmbH  verarbeitet   personenbezogene   Daten   auf   Grundlage   der   Bestimmungen    der   Datenschutz- Grundverordnung. Die Verarbeitung erfolgt auf Basis von Einwilligungen sowie auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen  des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist und nicht die Interessen  oder Grundrechte  und Grundfreiheiten  der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern,  überwiegen.  Das berechtigte Interesse  ist insbesondere vor Eingehung von Geschäften mit finanziellem Ausfallrisiko gegeben.  Einwilligungen können  jederzeit  gegenüber  dem betreffenden Vertragspartner widerrufen  werden.  Dies gilt auch für Einwilligungen,  die  bereits  vor  Inkrafttreten der  DSGVO  erteilt  wurden.  Der Widerruf der  Einwilligung berührt   nicht  die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.

 

2.3 Herkunft der Daten

Die CRIF Bürgel GmbH erhält ihre Daten von ihren Vertragspartnern. Dies sind im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz ansässige  Unternehmen aus den Bereichen Handel, Dienstleistung, Vermietung, Energieversorgung,  Telekommunikation, Versicherung  oder  Inkasso  sowie Kreditinstitute,  Finanz- und  Zahlungsdienstleister und  weitere  Vertragspartner,  die zu den unter Ziffer 2.1 genannten Zwecken Produkte  der CRIF Bürgel GmbH nutzen. Darüber hinaus verarbeitet die CRIF Bürgel GmbH Informationen  aus allgemein zugänglichen Quellen wie öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen  Bekanntmachungen (Handelsregister, Schuldnerverzeichnisse, Insolvenzbekanntmachungen).

 

2.4 Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet  werden

•   Personendaten, z.B. Name  (ggf. auch  vorherige  Namen,  die  auf  gesonderten Antrag  beauskunftet werden),  Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, frühere Anschriften

•   Informationen über unbestrittene, fällige und mehrfach angemahnte oder titulierte Forderungen sowie deren Erledigung

•   Hinweise  auf  missbräuchliches  oder  sonstigen   betrügerischem Verhalten  wie  Identitäts-   oder  Bonitätstäuschungen  in Zusammenhang mit Verträgen über Telekommunikationsleistungen oder Verträgen mit Kreditinstituten oder Finanzdienstleistern (Kredit- oder Anlageverträge, Girokonten)

•   Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen

•   Wahrscheinlichkeitswerte

 

2.5 Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten

Empfänger sind Vertragspartner der in Ziffer 2.3 genannten Branchen. Bei der übermittlung von Daten in Länder außerhalb des Europäischen  Wirtschaftsraumes  erfolgen gemäß der Anforderungen der Europäischen  Kommission. Weitere Empfänger können Auftragnehmer der CRIF Bürgel GmbH nach Art. 28 DSGVO sein.

 

2.6 Dauer der Datenspeicherung

Die CRIF Bürgel GmbH speichert  Informationen  über  Personen  nur für eine bestimmte Zeit. Maßgebliches  Kriterium für die

Festlegung dieser Zeit ist die Erforderlichkeit. Im Einzelnen sind die Speicherfristen  in einem Code of Conduct des Verbandes

„Die Wirtschaftsauskunfteien e. V.“ festgelegt,  der im Internet  einsehbar ist unter  www.crifbuergel.de/de/datenschutz. Danach

beträgt  die grundsätzliche Speicherdauer von personenbezogenen Daten jeweils drei Jahre  taggenau nach deren  Erledigung. Davon abweichend werden z.B. gelöscht:

 

•   Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der zentralen  Vollstreckungsgerichte nach  drei Jahren taggenau, jedoch vorzeitig, wenn der CRIF Bürgel GmbH eine Löschung durch das zentrale Vollstreckungsgericht nachgewiesen wird.

•   Informationen   über   Verbraucher-/Insolvenzverfahren  oder   Restschuldbefreiungsverfahren   taggenau   drei   Jahre   nach Beendigung des Insolvenzverfahrens oder Erteilung der Restschuldbefreiung. In besonders gelagerten Einzelfällen kann auch abweichend eine frühere Löschung erfolgen.

•   Informationen  über die Abweisung eines Insolvenzantrages mangels Masse, die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen oder über die Versagung der Restschuldbefreiung taggenau nach drei Jahren.

•   Voranschriften bleiben  taggenau drei Jahre  gespeichert;  danach  erfolgt die Prüfung der Erforderlichkeit der fortwährenden Speicherung  für weitere drei Jahre.  Danach werden sie taggenau gelöscht, sofern nicht zum Zwecke der Identifizierung eine länger währende Speicherung erforderlich ist.

 

 

3. Betroffenenrechte

 

Jede  betroffene  Person  hat  gegenüber  der  CRIF Bürgel GmbH das  Recht auf Auskunft nach  Art. 15 DSGVO,  das  Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO und das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die für die CRIF Bürgel GmbH zuständige  Aufsichtsbehörde, das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht zu wenden.  Einwilligungen können  jederzeit  gegenüber  dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden.

 

Nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO kann der Datenverarbeitung aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben,  widersprochen  werden. Der Widerspruch kann formfrei erfolgen und ist zu richten an CRIF Bürgel GmbH, Datenschutz, Leopoldstraße 244, 80807 München

 

 

4. Profilbildung (Scoring)

 

Vor  Geschäften  mit  einem  wirtschaftlichen   Risiko möchten   Geschäftspartner  möglichst  gut  einschätzen  können,  ob  den eingegangenen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen werden  kann. Durch die Auskunft und mittels  sogenannter Wahrscheinlichkeitswerte  unterstützt die  CRIF Bürgel GmbH Unternehmen bei  der  Entscheidungsfindung und  hilft dabei, alltägliche  (Waren-) Kreditgeschäfte  rasch  abwickeln  zu können.  Hierbei wird anhand von gesammelten Informationen  und Erfahrungen  aus  der  Vergangenheit  eine  Prognose  über  zukünftige  Ereignisse  erstellt.  Die Berechnung  der Wahrscheinlichkeitswerte erfolgt bei der  CRIF Bürgel GmbH primär  auf Basis der  zu einer  betroffenen Person  bei der  CRIF Bürgel GmbH gespeicherten Informationen, die auch in der Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO ausgewiesen werden. Zudem finden Anschriftendaten  Verwendung. Anhand  der  zu einer  Person  gespeicherten Einträge  und  der  sonstigen  Daten  erfolgt  eine Zuordnung zu statistischen Personengruppen, die in der Vergangenheit ähnliche Zahlungsverhalten aufwiesen. Das verwendete Verfahren wird als  „logistische  Regression“  bezeichnet   und  ist  eine  fundierte,  seit  langem  praxiserprobte, mathematisch- statistische Methode  zur Prognose  von Risikowahrscheinlichkeiten.  Folgende  Daten  werden  bei der  CRIF Bürgel GmbH zur Scoreberechnung verwendet,  wobei nicht jede Datenart  auch in jede einzelne Scoreberechnung mit einfließt: Geburtsdatum, Geschlecht, Warenkorbwert, Anschriftendaten  und Wohndauer, bisherige Zahlungsstörungen, öffentliche Negativmerkmale wie Nichtabgabe  der Vermögensauskunft, Gläubigerbefriedigung ausgeschlossen, Gläubigerbefriedigung nicht nachgewiesen, Inkassoverfahren- und Inkassoüberwachungsverfahren.

 

Die CRIF Bürgel GmbH selbst trifft keine Entscheidungen, sie unterstützt die ihr angeschlossenen Vertragspartner lediglich mit ihren Informationen  bei der Entscheidungsfindung. Die Risikoeinschätzung  und Beurteilung der Kreditwürdigkeit erfolgt allein durch den direkten Geschäftspartner, da nur dieser über zahlreiche zusätzliche Informationen  verfügt. Dies gilt auch dann, wenn er sich allein auf die Informationen und Wahrscheinlichkeitswerte der CRIF Bürgel GmbH verlässt.

infoscore Consumer Data GmbH

 

Information gem. Art 14 EU-DSGVO über die infoscore Consumer Data GmbH („ICD“)

 

 

1. Name und Kontaktdaten der ICD (verantwortliche Stelle) sowie des betrieblichen

Datenschutzbeauftragten

 

infoscore Consumer Data GmbH, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden

Der betriebliche  Datenschutzbeauftragte der ICD ist unter der o.a. Anschrift, zu Hd. Abteilung Datenschutz, oder per E-Mail unter:

datenschutz@arvato-infoscore.de erreichbar.

 

 

2. Zwecke der Datenverarbeitung der ICD

 

Die ICD verarbeitet und  speichert  personenbezogene Daten,  um  ihren  Vertragspartnern  Informationen  zur Beurteilung  der Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen  Personen  sowie zur Prüfung der Erreichbarkeit  von Personen  unter den von diesen angegebenen Adressen zu geben. Hierzu werden auch Wahrscheinlichkeits- bzw. Scoringwerte errechnet und übermittelt. Solche Auskünfte sind notwendig  und erlaubt,  um das Zahlungsausfallrisiko  z.B. bei einer Kreditvergabe, beim Rechnungskauf oder  bei  Abschluss  eines  Versicherungsvertrages  vorab  einschätzen  zu  können.   Die Datenverarbeitung  und  die  darauf basierenden Auskunftserteilungen  der  ICD dienen  gleichzeitig  der  Bewahrung  der  Auskunftsempfänger  vor wirtschaftlichen Verlusten und  schützen  Verbraucher gleichzeitig vor der Gefahr der übermäßigen Verschuldung. Die Verarbeitung der Daten erfolgt darüber  hinaus  zur Betrugsprävention, zur Risikosteuerung,  zur Festlegung  von Zahlarten  oder Konditionen sowie zur Tarifierung.

 

 

3. Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung der ICD

 

Die ICD ist ein Auskunfteiunternehmen,  das  als solches  bei der  zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde gemeldet  ist. Die

Verarbeitung   der   Daten   durch   die   ICD erfolgt   auf   Basis   einer   Einwilligung  gemäß   Art.  6   Abs.  1a   i.V.m.   Art.  7

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 f DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist und sofern die Interessen und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, nicht überwiegen.  Die ICD stellt ihren Vertragspartnern die Informationen  nur dann zur Verfügung, wenn eine Einwilligung des Betroffenen vorliegt oder von den Vertragspartnern ein berechtigtes Interesse  hieran  im Einzelfall glaubhaft  dargelegt  wurde und eine Verarbeitung nach  Abwägung aller Interessen zulässig ist. Das berechtigte Interesse  ist insbesondere vor Eingehung von Geschäften mit wirtschaftlichem  Risiko gegeben  (z.B. Rechnungskauf, Kreditvergabe, Abschluss eines Mobilfunk-, Festnetz- oder Versicherungsvertrages).

 

 

4. Kategorien der personenbezogenen Daten der ICD

 

Von der ICD werden  personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, frühere Anschriften), Informationen zum vertragswidrigen  Zahlungsverhalten (siehe auch Ziff. 5), zu Schuldnerverzeichniseintragungen, (Privat-) Insolvenzverfahren und zur (Nicht-)Erreichbarkeit unter der angegebenen Adresse sowie entsprechende Scorewerte verarbeitet bzw. gespeichert.

 

 

5. Herkunft der Daten der ICD

 

Die Daten der ICD stammen aus den amtlichen  Insolvenzveröffentlichungen sowie den Schuldnerverzeichnissen, die bei den zentralen   Vollstreckungsgerichten  geführt   werden.   Dazu  kommen   Informationen    von   Vertragspartnern  der   ICD über vertragswidriges  Zahlungsverhalten basierend auf gerichtlichen  sowie außergerichtlichen Inkassomaßnahmen. Darüber hinaus werden  personenbezogene  Daten  (Name,  Vorname,  Geburtsdatum,  Anschrift, frühere  Anschriften) aus  den  Anfragen  von Vertragspartnern der ICD gespeichert.

6. Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten der ICD

 

Empfänger  sind ausschließlich  Vertragspartner der ICD. Dies sind insbesondere Unternehmen, die ein wirtschaftliches  Risiko tragen  und ihren Sitz im europäischen Wirtschaftsraum, in Großbritannien und in der Schweiz haben.  Es handelt  sich dabei im Wesentlichen um Versandhandels- bzw. eCommerce-, Telekommunikations- und Versicherungsunternehmen, Finanzdienstleister (z.B. Banken,  Kreditkartenanbieter), Energieversorgungs-  und  Dienstleistungsunternehmen. Darüber  hinaus  gehören  zu den Vertragspartnern der ICD Unternehmen, die Forderungen  einziehen,  wie etwa Inkassounternehmen, Abrechnungsstellen oder Rechtsanwälte.

 

7. Dauer der Datenspeicherung der ICD

 

Die ICD speichert  Informationen  über  Personen  nur für eine bestimmte Zeit, nämlich  solange,  wie deren  Speicherung  i.S.d. Art. 17 Abs. 1 lit. a) DSGVO notwendig  ist. Die bei ICD zur Anwendung kommenden Prüf- und Löschfristen entsprechen einer

Selbstverpflichtung   (Code   of   Conduct)   der   im   Verband   Die   Wirtschaftsauskunfteien   e.V.   zusammengeschlossenen

Auskunfteiunternehmen.

 

•   Informationen  über  fällige und  unbestrittene Forderungen  bleiben  gespeichert, so lange  deren  Ausgleich nicht  bekannt gegeben  wurde; die Erforderlichkeit der fortwährenden Speicherung  wird jeweils taggenau nach vier Jahren überprüft.  Wird der Ausgleich der Forderung  bekannt gegeben,  erfolgt eine Löschung der personenbezogenen Daten taggenau drei Jahre danach.

•   Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der zentralen  Vollstreckungsgerichte (Eintragungen  nach  § 882c Abs. 1 Satz 1 Nr.

1 – 3 ZPO) werden  taggenau nach drei Jahren gelöscht,  jedoch vorzeitig, wenn der ICD eine Löschung durch das zentrale

Vollstreckungsgericht nachgewiesen wird.

•   Informationen  über Verbraucher-/Insolvenzverfahren oder Restschuldbefreiungsverfahren werden taggenau drei Jahre  nach

Beendigung des Insolvenzverfahrens oder nach Erteilung oder Versagung der Restschuldbefreiung gelöscht.

•   Informationen  über die Abweisung eines Insolvenzantrages mangels Masse, die Aufhebung der Sicherungsmaßnahmen oder über die Versagung der Restschuldbefreiung werden taggenau nach drei Jahren gelöscht.

•   Angaben über Anfragen werden spätestens taggenau nach drei Jahren gelöscht.

•   Voranschriften bleiben  taggenau drei Jahre  gespeichert;  danach  erfolgt die Prüfung der Erforderlichkeit der fortwährenden Speicherung  für weitere drei Jahre.  Danach werden sie taggenau gelöscht, sofern nicht zum Zwecke der Identifizierung eine länger währende Speicherung erforderlich ist.

8. Betroffenenrechte gegenüber der ICD

 

Jede betroffene Person hat gegenüber der ICD das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO, das Recht auf Berichtigung nach Art. 16

DSGVO, das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich an die für die ICD zuständige  Aufsichtsbehörde -Der Landesdatenschutzbeauftragte für den Datenschutz  Baden-Württemberg, Königstr. 10a, 70173 Stuttgart- zu wenden.  Einwilligungen können  jederzeit  gegenüber  dem betreffenden Vertragspartner widerrufen werden. Dies gilt auch für Einwilligungen, die bereits vor Inkrafttreten der DSGVO erteilt wurden. Der Widerruf der Einwilligung berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf verarbeiteten personenbezogenen Daten.

 

Nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO kann der Datenverarbeitung aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation  der betroffenen

Person ergeben, gegenüber der ICD widersprochen werden.

 

Sofern Sie wissen wollen, welche Daten die ICD zu Ihrer Person gespeichert und an wen sie welche Daten übermittelt hat, teilt Ihnen die ICD das gerne im Rahmen einer -unentgeltlichen- schriftlichen Selbstauskunft mit. Die ICD bittet  um Ihr Verständnis, dass sie aus datenschutzrechtlichen Gründen keinerlei telefonische  Auskünfte erteilen  darf, da eine eindeutige  Identifizierung Ihrer Person am Telefon nicht möglich ist. Um einen Missbrauch des Auskunftsrechts durch Dritte zu vermeiden, benötigt die ICD folgende Angaben von Ihnen: Name (ggf. Geburtsname),  Vorname(n), Geburtsdatum, Aktuelle Anschrift (Straße,  Hausnummer, Postleitzahl  und Ort), ggf. Voranschriften der letzten fünf Jahre (dies dient der Vollständigkeit der zu erteilenden Auskunft) Wenn Sie –auf freiwilliger Basis– eine Kopie Ihres Ausweises beifügen,  erleichtern  Sie der ICD die Identifizierung Ihrer Person  und vermeiden damit mögliche Rückfragen. Sie können die Selbstauskunft auch via Internet unter https://www.arvato.com/finance/ de/verbraucher/selbstauskunft/selbstauskunft-anfordern.html beantragen.

 

9. Profilbildung/Profiling/Scoring

 

Die ICD-Auskunft kann um sogenannte Scorewerte  ergänzt  werden. Beim Scoring der ICD wird anhand von Informationen  und Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose insbesondere über Zahlungswahrscheinlichkeiten erstellt. Das Scoring basiert primär  auf  Basis  der  zu  einer  betroffenen  Person  bei  der  ICD gespeicherten  Informationen. Anhand  dieser  Daten,  von adressbezogenen Daten sowie von Anschriftendaten erfolgt auf Basis mathematisch-statistischer Verfahren (insbes. Verfahren der logistischen Regression) eine Zuordnung zu Personengruppen, die in der Vergangenheit ähnliches Zahlungsverhalten aufwiesen. Folgende Datenarten werden bei der ICD für das Scoring verwendet, wobei nicht jede Datenart auch in jede einzelne Berechnung mit einfließt: Daten zum vertragswidrigen  Zahlungsverhalten (siehe Ziff. 4. u. 5.), zu Schuldnerverzeichnis-Eintragungen und Insolvenzverfahren  (siehe Ziff. 4. u. 5.), Geschlecht und Alter der Person, adressbezogene Daten (Bekanntsein des Namens bzw. des  Haushalts   an  der  Adresse,  Anzahl bekannter  Personen   im  Haushalt   (Haushaltsstruktur),  Bekanntsein   der  Adresse), Anschriftendaten   (Informationen  zu  vertragswidrigem   Zahlungsverhalten in  Ihrem  Wohnumfeld  (Straße/Haus)),   Daten  aus Anfragen  von   Vertragspartnern  der   ICD. Besondere   Kategorien   von   Daten   i.S.d.  Art.  9  DSGVO   (z.B.  Angaben   zur Staatsangehörigkeit, ethnischen Herkunft oder zu politischen oder religiösen Einstellungen) werden von ICD weder gespeichert noch bei der Berechnung von Wahrscheinlichkeitswerten berücksichtigt. Auch die Geltendmachung von Rechten nach der DSGVO, also z.B. die Einsichtnahme  in die bei der ICD gespeicherten Informationen  nach  Art. 15 DSGVO, hat  keinen Einfluss auf das Scoring. Die ICD selbst trifft keine Entscheidungen über den Abschluss eines Rechtsgeschäfts oder dessen  Rahmenbedingungen (wie z.B. angebotene Zahlarten),  sie unterstützt die ihr angeschlossenen Vertragspartner lediglich mit ihren Informationen  bei der  diesbezüglichen Entscheidungsfindung. Die Risikoeinschätzung  und  Beurteilung  der  Kreditwürdigkeit  sowie  die  darauf basierende Entscheidung erfolgt allein durch Ihren Geschäftspartner.

Creditreform

 

 

Information nach EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) für Betroffene

 

Verantwortlich im Sinne des Art. 4 Nr. 7 EU-DSGVO ist Verband der Vereine Creditreform e.V., Hellersbergstraße 12, D-41460 Neuss, Tel: +49 2131 109-0, Fax: +49 2131 109-8000, E-Mail creditreform@verband.creditreform.de. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter Tel: +49 2131 109-0, Fax: +49 2131 109-8000, E-Mail datenschutz@verband.creditreform.de.

 

In  unserer   Datenbank   werden   insbesondere  Angaben  gespeichert  über  den  Namen,  die  Firmierung,  die  Anschrift, den Familienstand, die berufliche Tätigkeit und die Vermögensverhältnisse, etwaige Verbindlichkeiten sowie Hinweise zum Zahlungsverhalten.

 

Die Daten stammen zum Teil aus  öffentlich zugänglichen  Quellen wie öffentlichen  Registern,  dem  Internet,  der  Presse  und sonstigen Medien sowie aus der Übermittlung von Daten über offene Forderungen.

 

Zweck der Verarbeitung der erhobenen Daten ist die Erteilung von Auskünften über die Kreditwürdigkeit der angefragten Person/ Firma einschließlich  sonstiger  bonitätsrelevanter  Informationen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1f) EU- DSGVO.

 

Auskünfte über die bei uns gespeicherten Daten dürfen gemäß  Art. 6 Abs. 1f) EU-DSGVO nur erteilt  werden,  wenn ein Kunde ein berechtigtes Interesse  an der Kenntnis dieser Informationen  glaubhaft  darlegt.  Sofern Daten in Staaten außerhalb der EU übermittelt  werden,   erfolgt  dies  auf  Basis  der  sog.  Standardvertragsklauseln,  die  Sie  unter   folgendem   Link http://eur- lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32001D0497&from=DE einsehen oder sich zusenden lassen können.

 

Berechtigte Interessen  im vorgenannten Sinn können sein: Kreditentscheidung, Geschäftsanbahnung, Beteiligungsverhältnisse, Forderung, Bonitätsprüfung, Versicherungsvertrag, überfällige Forderung, Vollstreckungsauskunft.

 

Zu unseren  Kunden zählen sowohl im Inland als auch im Ausland tätige Kreditinstitute,  Leasinggesellschaften, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen des Forderungsmanagements, Versand-, Groß- und Einzelhandelsfirmen sowie andere  Unternehmen, die Waren oder  Dienstleistungen gegen Rechnung liefern bzw. erbringen.  Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen  wird ein Teil der in der Wirtschaftsdatenbank vorhandenen Daten auch für die Belieferung anderer Firmendatenbanken, u. a. zur Nutzung für Adresshandels- und Werbezwecke, sowie die Herstellung entsprechender Datenträger genutzt.

 

Die Daten werden solange gespeichert, wie ihre Kenntnis für die Erfüllung des Zwecks der Speicherung notwendig ist. Notwendig ist die Kenntnis in der Regel für eine Speicherdauer von zunächst  drei Jahren. Nach Ablauf wird geprüft, ob eine Speicherung weiterhin  notwendig  ist, andernfalls  werden  die Daten taggenau gelöscht.  Im Falle der Erledigung eines Sachverhalts  werden die Daten drei Jahre nach Erledigung taggenau gelöscht. Eintragungen im Schuldnerverzeichnis werden gemäß § 882e ZPO nach Ablauf von drei Jahren seit dem Tag der Eintragungsanordnung taggenau gelöscht.  Weitere Einzelheiten können  Sie den vom Verband „Die Wirtschaftsauskunfteien e.V.“ aufgestellten „Verhaltensregeln für die Prüf- und Löschfristen von personenbezogenen Daten durch die deutschen Wirtschaftsauskunfteien“ entnehmen.

 

Sie haben ein Recht auf Auskunft über die bei uns zu Ihrer Person gespeicherten Daten. Soweit die über Sie gespeicherten Daten falsch sein sollten, haben Sie einen Anspruch auf Berichtigung oder Löschung. Kann nicht sofort festgestellt werden, ob die Daten falsch oder richtig sind, haben Sie bis zur Klärung einen Anspruch auf Sperrung der Daten. Sind Ihre Daten unvollständig, so haben Sie einen Anspruch auf Vervollständigung der Daten.

 

Sofern Sie Ihre Einwilligung zur Verarbeitung der von uns gespeicherten Daten gegeben  haben,  haben  Sie das  Recht, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund Ihrer Einwilligung bis zu einem etwaigen Widerruf erfolgten Verarbeitung Ihrer Daten nicht berührt.

 

Sie können  sich über die Verarbeitung der Daten durch  uns bei dem für Ihr Bundesland  zuständigen Landesbeauftragten für

Datenschutz beschweren.

 

Die Übermittlung  Ihrer Daten  an  uns  ist  weder  gesetzlich  noch  vertraglich  vorgeschrieben oder  für einen  Vertragsschluss erforderlich. Sie sind nicht verpflichtet, uns die gewünschten Daten zu überlassen. Geben Sie uns Ihre Daten nicht, kann dieser Umstand  Ihrem Kreditgeber oder Lieferanten die Beurteilung Ihrer Kreditwürdigkeit erschweren oder unmöglich machen,  was wiederum zur Folge haben kann, dass Ihnen ein Kredit oder eine Vorleistung des Lieferanten verweigert wird.

 

Widerspruchsrecht:

 

Die Verarbeitung  der  bei  uns  gespeicherten  Daten  erfolgt  aus  zwingenden  schutzwürdigen Gründen  des  Gläubiger-  und Kreditschutzes,  die Ihre Interessen,  Rechte und Freiheiten regelmäßig  überwiegen,  oder dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Nur bei Gründen, die sich aus einer bei Ihnen vorliegenden besonderen Situation ergeben  und nachgewiesen werden  müssen,  können  Sie  der Verarbeitung Ihrer Daten  widersprechen. Liegen solche besonderen Gründe nachweislich vor, werden die Daten nicht mehr verarbeitet.